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Pilotenmeinungen Fizz

Hier berichtet Peter Müller über seine ersten Flüge mit seinem neuen Fizz SE (Aug.2018):

Lieber Harald,

vielen Dank für den Versand des FIZZ SE an die Alpen. Das mit der Spedition hat gut geklappt. Der Drachen ist in Karton verpackt und unbeschadet bereits Freitags hier eingetroffen, hat also wohl nur zwei Tage gebraucht. Respekt für 5,80m und bestimmt 43 kg Brutto-Gewicht. In den letzten Tagen war viel Flugwetter an den Alpen und ich konnte meinen neuen FIZZ SE unter natürlichen, teils stark thermischen Bedingungen in den Allgäuer Alpen ausführlich testen. Inzwischen habe ich 6 Starts und Landungen gemacht, unzählige Thermikkreise gedreht und war fast 16 Stunden in der Luft.

https://www.dhv-xc.de/leonardo/index.php?op=list_flights&pilotID=0_10128&takeoffID=0&country=0&year=0&month=0&season=0

Gerne mag ich Dir nun, insbesondere nach Deiner zuvorigen Unterstützung und der für mich etwas später startenden Saison eine Rückmeldung geben:

Segel, Aufbau und Technik

Das Segel ist optisch sehr schön geworden, ein echter Hingucker. Hier in Oberammergau und am Tegelberg fliegen einige „klassische“ Fizz, eine Reihe von Turmlosen und natürlich die Starren. Beim Aufbauen war große Neugier der Fliegerkollegen und auch Neid auf das schöne Gerät gut zu erkennen. :-)

Trapezecken und Basis

Die neuen Trapezecken mit der profilierten Speedbar scheinen mit optisch und strömungstechnisch sehr gelungen. Die Griffmulden in der Basis passen für meine Hände und Arme perfekt. Auch im Schnellflug und bei Querungen kann man die Arme gut an den Körper nehmen und greift die Basis dann kraftschonend und strömungsarm im Bereich der mittleren Rundung. Ergonomisch passt das für mich als gerne tiefhängendem Piloten so recht gut.

Start, Landung, Leistung

Der Fizz SE startet sich genauso, wie ich es erwartet habe und auch bei meinem Twister und Spice erlebt habe. Leicht auszubalancieren und zu führen, selbst bei wenig Wind schnell tragend. Passt!

In dem mir vertrauten Fluggebiet gleitet der Fizz SE sehr gut am Bergprofil entlang. Gefühlt und wie erwartet unter geringerem Höhenverlust, als mein bisheriges Gerät die letzten Jahre. Sehr fein! Leichte, zarte und mittige Heber setzt das Gerät sofort in Höhe um, ohne aus der Richtung zu gehen.

Insbesondere bei meinen letzten Flügen habe ich recht lange, durch bewegte, thermische Luftmassen führende Gleitstrecken zurückgelegt. Diese Strecken zwischen 4km und 12 km bei langen Talquerungen habe ich später analysiert. Es zeigte sich, dass das Gleiten unter realistischen Bedingungen, also Luftbewegungen und Steuerimpulsen sehr gut ist! Das finde ich super und macht mir zunehmend Vertrauen auch auf der anderen Seite hoch genug anzukommen. Ich traue mich auf jeden Fall weiter weg als früher.

Die Landeeinteilung ist erwartungsgemäß großflächig und umsichtig zu wählen. Damit habe ich gerechnet, denn auch wegen der schönen Leistung hatte ich das Gerät je gewollt.

Thermikfliegen und Rollverhalten

Zu allererst: Der FIZZ steigt sehr gut. Er reagiert auf die kleinste Luftbewegung. Das fand ich nicht immer nur schön, sondern insbesondere zu Beginn auch sehr anstrengend. Mit verantwortlich ist wohl auch das neue und (noch) recht stramme Segel. Im Vergleich zu meinen letzten Trumhochleister mit Randbogen musste ich umlernen und bin noch weiter dabei. Beim Einfliegen in stark thermische oder turbulente Luft will der FIZZ SE sehr aufmerksam geflogen werden, da er ja mit Luftbewegung „etwas machen will“ und sie so auch an den Piloten weiterleitet. Konnte ich meinen Turmhochleister mit Randbogen früher mit geringem Kraftaufwand in den Bart zurückzwingen, wenn ich einmal rausgefallen bin, so gelingt es mir eher schlecht, den FIZZ mit Kraft um die „Ecke zu würgen“, da arbeite ich einfach gegen die tragende Kraft, die das unheimlich leistungsstarke Segel generiert. Der Trick ist, es vorher zu spüren und gar nicht so weit kommen zu lassen, das man rausfällt. Das wiederum erfordert auch einen sehr aktiven Piloten, der je nach Fluglage und -situation auch mit Geschwindigkeit und Gurtzeugposition umzugehen weiß. Und dann wird der Pilot auch mit einem super steigenden Flügel belohnt und es wird anstrengungslos und leicht. Fliegen halt!. Trotzdem halte ich von bockigen Leebedingungen und den nackten Felswänden mehr Abstand als früher. Vielleicht habe ich inzwischen auch einfach mehr Respekt.

Einstellungen

Am Ende meines dritten Fluges, nach etwa 6 Flugstunden, bin ich bei großer Höhenreserve noch einige Wingover geflogen, um das Segel dabei vielleicht noch ein bischen zu recken. Vor dem vierten Flug habe ich die Sprogs innen und aussen um eine Umdrehung abgesenkt und nach dem vierten Flug auch die Spreizlattenspannung um 1 Umdrehung reduziert. Mein Eindruck ist, dass der Fizz nun noch etwas gefälliger rollt und kreist. Er dreht neutral, ich muss in Kurven weder stützen noch „high-siden“. So soll das sein.

Die VG ist für mich eine echte Überraschung. Sie ist einerseits sehr leichtgängig und kraftsparend. Ich nutze sie inzwischen wirklich gerne, denn die vielen unterschiedlichen Stellungen machen klar erkennbare und spürbare Veränderungen am Flügelverhalten und dadurch tatsächlich in den jeweiligen Situationen und Bedingungen auch Sinn. Es gibt nicht nur „alles“ oder „nichts“. Auch sind selbst 100% VG mit dem Körper noch gut steuerbar, wenn der Drachen durch unruhige Luftströmung oder eine Wind-Abdrift korrigiert werden muß.

Fazit

Ein sehr gelungener Flügel mit eigener Charakteristik. Er will aufmerksam und feinfühlig geflogen werden und belohnt mit überragender Leistung. Hochleistung in schönem Gewand für den erfahrenen Streckenpiloten und wirklich vielfliegenden und dadurch geübten Genußflieger, definitiv nichts für frische Scheininhaber oder Miniaturlandeplätze.

Pilotenmeinungen Astir

Bo Frazier schrieb am 13. Oktober 2015:

Harald,

 I wanted to report my experiences in flying the Astir I purchased this summer.  I have had four mountain flights on the glider with each being for two hours or more.  The glider is a joy to fly.  I have been flying hang gliders for 35 years and have never flown a glider that handles as superbly as the Astir.  It truly is an effortless glider to fly.  I am able to stay up and climb in the lightest of lift and tiniest of thermals even though I am in the upper weight range for the glider with a body weight of 225 pounds.  The glider will almost thermal itself with just occasional inputs from me.  It's speed and glide also are excellent.  I'm not a competition pilot but just enjoy thermal flying and occasional cross country flights and the glider has no weaknesses in those areas of flight.  I could not be happier with my purchase of the Astir.  If anyone is looking for a fun to fly high performance glider, they need an Astir.

 Bo Frazier

Übersetzung:

Harald,

ich wollte Dir von meinen Erfahrungen mit dem Astir berichten, den ich im Sommer gekauft habe. Ich habe vier Flüge in den Bergen gemacht, jeder davon länger als zwei Stunden. Es ist eine Freude, diesen Drachen zu fliegen. Ich fliege Drachen seit 35 Jahren, und ich habe noch nie ein Gerät geflogen, das so ein herausragendes Handling hat wie der Astir. Er ist wirklich mühelos zu fliegen. Ich kann in schwächstem Aufwind und winzigsten Thermikblasen oben bleiben und steigen, obwohl ich mit einem Körpergewicht von 225 pound (ca. 102 kg) am oberen Ende des Gewichtsbereichs dieses Drachens liege. Der Drachen kreist fast von selbst, mit nur gelegentlichen Korrekturen von mir. Geschwindigkeitsbereich und Gleiten sind auch exzellent. Ich bin kein Wettkampfpilot, ich habe einfach Freude am Thermikfliegen und gelegentlichen Cross-Country-Flügen, und in diesen Bereichen hat der Drachen keine Schwächen. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Kauf des Astir. Wenn jemand einen leistungsfähigen Drachen sucht, der einfach Spaß macht, dann braucht er einen Astir.

Bo Frazier

Klaus Hoermann schrieb am 17.04.2013:

Servus Harald,

 hab am letzten Sonntag meinen "Jungfernflug" mit dem Astir am Wank in Garmisch gemacht... Der Drachen ist super zu starten, die Tendenz, die lange Nase nach unten zu nehmen ist deutlich geringer, als bei den anderen Nasenspornern, die ich schon hatte. Das Segel steht Klasse und ich hab mich sofort zu Hause gefühlt, trotz starker Thermik mit Steigwerten bis 8m! Das Landen war auch einfach und ich war echt happy, nach der langen Winterpause auf diese Art und Weise in die neue Saison einsteigen zu können.

 Viele Grüße aus Oberbayern

 Klaus

 

Oliver Sven Barth aus Brasilien schrieb am 21.07.2011:

"Mein Astir fliegt wirklich fantastisch mit dem Minimum! Das nenne ich wahres Fliegen, also nochmal Danke für den schönen Vogel."

 

Pilotenmeinungen Kite

Martin Golser's Feedback zum Kite (17.8.2017):

Lieber Harald,

Da ich nun ein paar Flüge mit meinen neuen Kite machen konnte, möchte ich Dir ein Feedback dazu geben, was auch für andere Piloten hilfreich sein kann.

Angefangen habe ich auf einen Moyes Malibu, dann bin ich lange einen Wills Wing Falcon #4 geflogen, schließlich einen Orbiter 14 und jetzt habe ich den Kite.

Ich habe den Kite vor dem Kauf nie Probe geflogen, da mir die lange Autofahrt zur Mosel zu umständlich war (900 km). Dafür habe ich aber viel recherchiert und mit erfahrenen Piloten darüber gesprochen. Überzeugt haben mich schließlich: die saubere Verarbeitung vom Kite (vorher bei Kollegen gesehen), die Wendigkeit (ich mag es wenn der Drache schnell reagiert – speziell im Pulk!), die Spannfedern im Querrohr und vor allem die guten Landeeigenschaften.

Der Kite lässt sich wunderbar landen und definitiv leichter als mein voriges Gerät. Die Strömung reißt sauber ab und gestandene Landungen sind ein leichtes.

Besonders aufgefallen ist mir, dass ich mit dem Kite sehr gut steige (was ich dem guten Segelschnitt und der höheren Streckung zuschreibe).

Durch sein Wendigkeit ist das Kurbeln in engen Bärten super angenehm und ich kann mich darauf verlassen, dass der Kite schnell reagiert wenn nötig. Alles in allem ein tolles Handling.

Was ich erst gewohnt werden musste war die größere Streckung bei böigen Starts. Da muss man die Nase weiter runter nehmen, sonst kann es einen Flügel ganz schön aufdrehen.

Beim ersten Landeanflug habe ich ihn kurz leicht aufgeschaukelt, aber sofort wieder unter Kontrolle bekommen und dann stehend gelandet. Ist halt ein wendiges Gerät und die Steuerimpulse müssen demnach feiner sein.

Ich bin sehr froh mich für den Kite entschieden zu haben, denn ich wollte eine XC taugliches Gerät, welches sich sehr einfach landen lässt und Spaß beim Kurbeln macht, und da hab ich definitiv den richtigen Kauf gemacht.

Danke Harald und Team für Eure Qualitätsarbeit.

Beste Grüße, Martin

 

Jürgen Gocke sendet uns am 24.07.2017 seine Erfahrung mit dem Kite:

 

Lieber Harald,

ich bin meinen Kite geflogen und finde ihn toll!

Nach 10 Jahren Twister und Spice ist es mit mittlerweile 60 Jahren schon schön wieder auf einen leichteren Drachen umzusteigen.

Das Starten war völlig normal, wobei auch dort das geringere Gewicht toll war.

In der Luft ist der Kite auch nicht so viel anders als der Spice, aber schon leichtgängiger.

Das Landen hingegen war spektakulär. Die erste Landung war absolut bilderbuchmässig. Das hat richtig Spass gemacht.

Ich freu mich auf jeden Fall riesig über den Vogel. Ich find ihn rundherum toll.

Soviel zu meinen ersten Eindrücken über meinen 4. Bautek

Liebe Grüße

Jürgen

***

translation:

Dear Harald,

I have flown my Kite and I really like it. After 10 years flying a Twister and a Spice, it is nice to change to an easier hangglider at my age of 60 years. The start was normal, whereby the lighter weight was great. In the air, the Kite is not much different from the Spice - but it is smoother. The landing was spectacular. The first landing was a textbook landing. It was so much fun.

I am very happy with my new wing and really enjoy it. These are my first experiences with my 4th bautek wing.

Regards, Jürgen

 

Mike Thorn (Australier, lebt derzeit in England) schrieb am 10.10.2011:

"Let me say that I am very passionate about your glider. In 35 years of hanggliding I have flown over 25 gliders. I know when I am flying a glider that is special. That realisation came the moment I launched for the first flight in the Kite. It was truly love at first flight. We were merged together into a dance in the skies which felt effortless and exhilarating. She is my perfect partner in the air.

My confidence has increased and my flying has achieved a big leap forward in Europe with the Kite. I was flying with 2 top UK pilots in topless gliders and both in climbs and on glide I was easily a match for them. Whereas they were always worried about their landings I never had any concerns and achieved near perfect to perfect landings every time. I am now back in the UK and have flown the Kite with my Doodlebug and I have soared tiny dunes and sea walls with it. She can do it all so well!

The Kite is versatile, predictable, exhilarating and confidence building. I just wish I could find a woman that is all that!"

Übersetzung:

Ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin von Eurem Drachen. In den 35 Jahren, in denen ich Drachenfliege, bin ich mehr als 25 Geräte geflogen. Ich weiß, wann ich einen besonderen Drachen fliege. Das habe ich schon beim Start zum ersten Flug mit dem Kite gemerkt. Wir wurden Eins beim Tanz in den Lüften und dieser Tanz war mühelos und faszinierend. Der Kite ist für mich der perfekte Partner in der Luft.

Mein Vertrauen ist gewachsen und meine Fliegerei in Europa hat durch den Kite einen großen Sprung vorwärts gemacht.

Ich bin mit 2 Top-Piloten aus England, beide mit turmlosen Drachen, geflogen und konnte sowohl beim Steigen als auch beim Gleiten spielend leicht mit ihnen mithalten. Während die beiden immer Probleme mit dem Landen haben, hatte ich mit dem Kite niemals Schwierigkeiten und meine Landungen sind jedes Mal perfekt.

Ich bin jetzt zurück in England und habe den Kite mit meinem Supine-Motorsystem (Doodlebug) ausgerüstet, um damit an kleinen Dünen und Deichen entlangzugleiten (soaren). Er meistert alles problemlos!

Der Kite ist wendig, ehrlich und berechenbar, faszinierend und absolut vertrauenswürdig. Ich wünschte nur, ich würde auch eine Frau finden, die so ist!

Siggi Keller schrieb am 01. Juni 2010:

"Nun habe ich einige Flüge mit dem Kite gemacht und möchte Dir mitteilen, wie sehr zufrieden ich mit dem Kite bin.

Seit 1975 fliege ich Drachen, davon habe ich 25 lange Jahre erfolgreich an vielen Wettbewerben teilgenommen und habe auch viele verschiedene Drachen geflogen.

Nun bin ich etwas in die Jahre gekommen und wollte mir ein etwas leichteres und einfacheres Turmgerät zulegen. Auf den Kite bin ich gekommen, weil mir die sehr guten Testberichte sehr gefielen.

Nach einigen Flügen kann ich ohne Übertreibung sagen, dass ich voll und ganz von der Leistung des Kite überrascht bin. Der Kite ist ein ausgezeichnetes Gerät, welches keinen Vergleich mit einem Turmlosen scheuen muss. Vom Start bis zur Landung ist dieses Gerät eine Wucht, es gibt in keiner Phase etwas zu bemängeln. Das Thermikfliegen ist sehr einfach und macht viel Spaß, wenn man sieht, wie andere das Nachsehen haben.

Auch im Gleiten mit den Turmlosen konnte ich keinen Nachteil feststellen, ganz im Gegenteil sah ich auch hier phasenweise sogar Vorteile. Alles ist hervorragend und ich freue mich schon auf die nächsten Flüge.

Die Verarbeitung des Gerätes ist ebenfalls ausgezeichnet.

Meine Landungen waren alle gestanden, selbst diejenigen, die ich mit leichtem Rückenwind machen musste. Alles in allem bin ich überzeugt, dass dies das Gerät ist, was sich die meisten Piloten wünschen. Leicht zu fliegen, gut zu Starten, sehr gute Leistung, gutmütig, super in der Thermik, ausgezeichnet zu landen."

Dr. Wilhelm Gräper schrieb am 16. Oktober 2010:

"Der Umstieg von meinem alten Drachen (La Mouette, Compact 90, Baujahr 91) auf den KITE brachte natürlich einige Überraschungen, die ein in die Jahre gekommener Pilot (68 Jahre alt) erst mal zu verkraften hatte. Hier meine wichtigsten Anmerkungen, immer im Vergleich zum Compact 90:

Das Handling im Flug machte mir von Anfang an sehr viel Spaß. Das Ansprechen auf Steuerimpulse ist viel sensitiver und direkter als beim Compact.

Der Gleitwinkel bei etwas höheren Geschwindigkeiten bei gezogener VG bis 70 km/h ist hervorragend. Mein Freund mit einem turmlosen La Mouette Topless III konnte nicht mithalten.

Das Verhalten bei schwacher Thermik ist ebenfalls super. Während ich noch (bei loser VG) Höhe machen konnte, war mancher Turmlose schon abgesoffen.

Insgesamt neigte der KITE ein wenig zum Aufschaukeln bzw. zur Instabilität um Längs- und Hochachse. Das fiel mir besonders beim Start (lose VG) und bei höheren Geschwindigkeiten (gezogene VG) auf. Allerdings: Wenn man darauf eingestellt ist, ist das kein Problem.

Der Startlauf ist m. E. daher problemloser mit etwas gezogener (30-40 cm) VG.

Die Landung war für mich gewöhnungsbedürftig, da das Verhalten doch markant anders war als bei meinem Compact. Der KITE schwebt sehr lange (guter Gleitwinkel!); Höhe lässt sich nicht einfach "wegziehen". Es ist also eine saubere Landeeinteilung notwendig.

Das Rausdrücken bei der Landung war mir sympathischer bei loser als bei etwas gezogener VG, da im letzteren Fall der Stall sehr plötzlich kommt. Ich mag lieber einen weicheren Stall, wobei ich allerdings einige Schritte laufen muss.

Auf- und Abbau des KITE gehen sehr einfach und schnell, ohne jeglichen Kraftaufwand.

Die Verarbeitung des Gerätes ist m. E. hervorragend.

Meine italienischen Fliegerfreunde, mit denen ich nun z. T. seit mehr als 20 Jahren in den trentiner Dolomiten fliege, waren vom KITE total begeistert. Manche von ihnen würden ihren Turmlosen sofort gegen den KITE tauschen.

Meines Erachtens ist der KITE ein augezeichnetes Gerät und ich bereue die Anschaffung keinen Moment.

Zusammenfassend sind meine Erwartungen weit übertroffen worden. An meiner Landetechnik werde ich etwas arbeiten müssen. Aber vielleicht bringt ja auch mein neues Gurtzeug eine Verbesserung, denn mein derzeitiges ist halt auch schon 25 Jahre alt. Ja, ja, wenn Flugausrüstung und Pilot so in die Jahre kommen, muss man ab und zu etwas tun."

Allgemein

Wir werden gelegentlich gefragt, ob unsere Drachen auch für "kräftigere Jungs" geeignet sind. Dazu kann man zunächst sagen, dass Astir, Kite und Fizz für Anhängegewichte von 115-120 kg mustergeprüft sind. Dass die auftriebsstarken Flächen auch in der Praxis mit solchen Gewichten funktionieren, zeigt eine aufschlussreiche Rückmeldung vom Kite-Piloten Andreas:

We are sometimes asked whether our hanggliders are suitable also for "big guys". Well, firstly, the Astir, Kite and Fizz are certified for hook-in weights of 115-120 kg. A report we received recently from Kite pilot Andreas shows that these wings, thanks to their high-lift capacities, do work in practice with such a loading:

Andreas Fuchs schrieb am 8. April 2013:

Hallo Harald
im Dez. 2012 war ich mit meinem Kite BJ.2008 bei euch zum ersten Check.
Ihr habt ihn dabei mit der Aufhängung, dem Flügelrohrende und geändertem Segellattenprofil langsamer getrimmt. Habe ihn jetzt seit der Änderung das erste Mal im UL-Schlepp geflogen und bin begeistert!
Alle drei Landungen waren perfekt, der Zeitpunkt zum Drücken war eindeutig zu spüren.
Auch beim Thermikkreisen merke ich das der Trimm an der untersten Grenze liegt.
Die VG ist beim Start wie auch zur Landung eine Basislänge weit gezogen.
Mein Einhängegewicht liegt bei 110kg.

Tolle Arbeit von euch!

Gruß, Andreas Fuchs

English translation:

Hello Harald,

in Dec. 2012, I was in the bautek factory with my Kite (manufactured 2008) for the first check. You made the trim quite a bit slower (hang point, sail tension, batten profile). Now I have aerotowed the glider for the first time after the trim change - I was excited!

All three landings were perfect; the right moment for flaring was clearly noticeable. When I was thermalling, I also felt that the trim is at the slower end.

For launching and landing, the VG was pulled by one base-bar's length. My hook-in weight is 110 kg.

Great work! Greetings, Andreas Fuchs